Schlaue Früchtchen erobern die Klassenzimmer
In den nächsten drei bis fünf Wochen werden 14.000 Schülerinnen und Schüler in 90 Schulen an einem Pilotversuch teilnehmen, bei dem täglich oder dreimal wöchentlich Obst und Gemüse kostenlos angeboten wird.
„Damit startet das Schulobstprogramm so richtig durch,“ so Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich. Seit Schulbeginn gibt es erstmals in Österreich ein Schulobstprogramm. Dieses Schulobstprogramm ist eine mit EU-Mitteln geförderte Aktion zur Vergabe von Obst und Gemüse an Schülerinnen und Schüler in Volksschulen.Ziel des Programms ist die Schaffung eines Bewusstseins für gesunde Ernährung bei Kindern.
„Mit dem neuen Schulobstprogramm wollen wir die Ernährungsgewohnheiten von Kindern positiv beeinflussen und den Obst- und Gemüsekonsum erhöhen. Schulkinder sollen die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln, Landwirtschaft und Umwelt verstehen,“ so Berlakovich.
Bereits Anfang Oktober 2009 wurden ca. 25 Tonnen Äpfel und Paprika an 390 österreichischen Volksschulen verteilt. Dabei kamen 86.000 Schülerinnen und Schüler in den Genuss gesunder, frischer Produkte. Mit Begleitmaßnahmen und Informationsmaterial wurden die Schüler nicht nur angeregt, mehr Obst und Gemüse zu essen, sondern auch über die Herkunft unserer Lebensmittel nachzudenken. Durch diese Startaktion wurden etwa 25 Prozent aller Volksschülerinnen und Volksschüler in Österreich erreicht. Die Aktion fand ein sehr positives Echo bei Schülern und Lehrern.
Das Schulobstprogramm wird mit Aufklärungskampagnen über gesunde Ernährung verknüpft. „Kinder sollen gesunde und natürliche Lebensmittel essen und dabei auch lernen, hochwertige Lebensmittel von anderen zu unterscheiden,“ so Berlakovich.
Die Ergebnisse aus diesem Pilotversuch sollen wichtige Hinweise liefern, welche Obst- oder Gemüsearten von den Kindern besonders gerne verzehrt werden.
26.11.2009, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit


